Zahnarztpraxis - Ihr Zahnarzt in Hamburg
Zahnmedizin
Dr. Benno Gaßmann, MSc
Implantologie
Lohkampstr. 14
22523 Hamburg
Öffnungszeiten:
Mo, Mi14 - 20 Uhr
Di, Do08 - 14 Uhr
Fr12 - 18 Uhr
040 / 570 61 31
< Implantatgetragener Zahnersatz erhöht Lebensqualität
14.12.2011 16:46 Alter: 6 yrs
Kategorie: Allgemein

Anthropologin: "Natürliche Ernährung - die gibt es nicht"


Ernährungsempfehlungen gibt es wie Sand am Meer. Darunter befinden sich auch solche, die eine Ernährung proklamieren, wie sie unsere Vorfahren in der Altsteinzeit praktizierten. "Zwar können wir durchaus etwas von den Ernährungsgewohnheiten unserer Vorfahren lernen", erklärt Kristen Gremillion, Professorin für Anthropologie an der Ohio State University, "allerdings haben sich viele unserer modernen Ernährungsweisen auch aus guten Gründen entwickelt." Der Mensch sei, so die Wissenschaftlerin, ein Omnivore, also ein "Allesfresser".So etwas wie eine "natürliche Ernährung", die von manchen romantischen Geistern beschworen wird, habe nie existiert. Denn immer sei die Ernährung nicht nur von der Biologie bestimmt gewesen, sondern sei stets auch kulturellen Einflüssen unterlegen. Unsere Vorfahren waren erfinderisch: Sie probierten nicht nur alles Mögliche aus, ob man es essen kann, sondern entwickelten auch immer wieder neue Methoden, Nahrung zuzubereiten.

Zwar bescheinigt auch Gremillion beispielsweise der so genannten "Neandertaler-Diät", dieauf magerem Fleisch und Fisch sowie Obst und Gemüse basiert, dass sie eine sinnvolle und gesunde Ernährungsform darstellt. Doch anderen Auswüchsen wie der "Raw-Food-Diät" erteilt sie eine Absage. Die Anhänger dieser Ernährung verzehren ausschließlich ungekochte, rohe Nahrung: Obst, Salat, rohes Gemüse. Zwar gehen einige Inhaltsstoffe beim Kochen verloren, weiß Gremillion, "doch der Kochprozess erleichtert es andererseits unserem Körper bestimmte Nährstoffe aufzunehmen.

Quelle: DGI e.V. www.dginet.de