Zahnarztpraxis - Ihr Zahnarzt in Hamburg
Zahnmedizin
Dr. Benno Gaßmann, MSc
Implantologie
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< Frauen achten stärker auf die Mundgesundheit
24.02.2012 12:50 Alter: 5 yrs
Kategorie: Zahnarzt

Ratschläge gegen Mundtrockenheit


Verminderter Speichelfluss und dadurch ein trockener Mund gehören zu den unerwünschten Nebenwirkungen vieler Medikamente. So sinkt die Speichelproduktion beispielsweise bei Patienten, die Medikamente gegen Allergien (Antihistaminika) einnehmen. Auch Arzneimittel gegen Bluthochdruck, manche Schmerzmittel und Mittel gegen Depressionen können Mundtrockenheit verursachen.
Betroffene Patienten haben nicht nur Probleme beim Kauen und Schlucken, sondern leiden oft auch unter brennenden Mundschleimhäuten. Vor allem hat es auch Folgen für die Mundgesundheit, wenn die Spucke fehlt. Bei einer gesunden Speichelproduktion - zirka eineinhalb Liter pro Tag - werden Zähne und Zahnfleisch kontinuierlich in einer Lösung gebadet, welche sie gesund erhält. Der Speichel erleichtert das Sprechen, Schlucken, Schmecken und hilft bei der Verdauung. Bleibt der Mund trocken, greift dies die zarten Mundschleimhäute an und macht sie für Entzündungen und Infektionen empfänglich.
Mitunter ist eine Umstellung der Medikation möglich, um die Symptome zu bessern. Hilfreich ist es auch, einfach etwas mehr zu trinken, wobei jedoch Kaffee, Tee, Schokolade, Cola und sodahaltige Getränke gemieden werden sollten. Auch das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi oder das Lutschen von kleinen Eiswürfeln hat günstige Auswirkungen. Auf jeden Fall ist es wichtig, auch die Zahnärztin und den Zahnarzt über eingenommene Medikamente zu informieren. Denn auch die Mundhygiene sollte angepasst werden: Die Zähne sollten nach jeder Mahlzeit mit einer weichen Zahnbürste gereinigt und der Mund gründlich gespült werden. Ebenso kann der Zahnarzt in besonderen Fällen künstlichen Speichel verordnen.

Quelle: DGI e.V. www.dginet.de