Zahnarztpraxis - Ihr Zahnarzt in Hamburg
Zahnmedizin
Dr. Benno Gaßmann, MSc
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05.03.2012 09:36 Alter: 5 yrs
Kategorie: Allgemein

Risikofaktoren für Erkrankungen im Kiefergelenk


Das Kiefergelenk ist das komplexeste Gelenk des Körpers. Dies erschwert Diagnostik und Therapie von Störungen, so genannter Temporomandibulärer Dysfunktionen (TMD). Nun haben Forscher der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA eine große Studie gestartet, um auf diesem Gebiet voran zu kommen. In der internationalen Fachzeitschrift Journal of Pain beschrieb das Team um Dr. William Maixner unlängst eine erste Auswertung der Risikofaktoren.
So wächst beispielsweise bei Frauen zwischen 18 und 44 Jahren das Risiko für eine TMD. Demgegenüber spielt das Alter bei Männern hier keine Rolle. Bei betroffenen Patienten scheint eine chronische TMD in Beziehung zu stehen mit Veränderungen in jenen Teilen des Zentralnervensystems, welche die Schmerzverarbeitung kontrollieren. Möglicherweise reagieren TMD-Patienten daher empfindlicher auf leichte schmerzhafte Reize als gesunde Menschen. Auch die Genetik spielt eine Rolle. TMD-Patienten tragen häufiger Gen-Varianten, die bei der Stress-Reaktion oder Entzündungsprozessen eine Rolle spielen. Ebenso gibt es Hinweise, dass TMD-Patienten häufig auch unter anderen chronischen Schmerzen leiden, etwa Rücken- oder Kopfschmerzen oder Fibromyalgie.
Nun wollen die Forscher untersuchen, welche Rolle Zähneknirschen und Verkrampfungen der Kiefermuskulatur bei Erkrankungen des Kiefergelenks spielen.

Quelle: DGI e.V. www.dginet.de