Zahnarztpraxis - Ihr Zahnarzt in Hamburg
Zahnmedizin
Dr. Benno Gaßmann, MSc
Implantologie
Lohkampstr. 14
22523 Hamburg
Öffnungszeiten:
Mo, Mi14 - 20 Uhr
Di, Do08 - 14 Uhr
Fr12 - 18 Uhr
040 / 570 61 31
< Risikofaktoren für Erkrankungen im Kiefergelenk
08.03.2012 10:34 Alter: 5 yrs
Kategorie: Implantation

Wann ist die 3D-Röntgenuntersuchung sinnvoll?


Im Rahmen der Leitlinienarbeit der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) hat ein Experten-Team den Einsatz der dreidimensionalen Röntgendiagnostik in der Implantologie untersucht und bewertet. Mit dieser modernen Röntgentechnik, im Fachjargon digitale Volumentomographie (DVT) genannt, lassen sich insbesondere komplexe anatomische Strukturen besser erkennen und beurteilen. Herkömmliche Röntgenbilder sind zweidimensional, man sieht nur die Höhe und die Breite, aber nicht die Tiefe. Auf einer DVT-Aufname kann man etwa sehen, ob ein Zahn sehr nahe an einem Nerv liegt oder ob der Kiefer breit genug ist um ein Implantat einzusetzen.
Allerdings geht die DVT-Untersuchung - einerseits - mit einer höheren Strahlenbelastung einher als die herkömmliche Röntgenaufnahme. Andererseits ist die Strahlenbelastung wiederum geringer als bei einer Untersuchung mit dem Computertomographen (CT). Da die digitale Volumentomographie eine sehr junge Methode ist, können bestimmte Studien noch nicht vorliegen. Darum formulierten die DGI-Experten der Arbeitsgruppe mögliche Indikationen. Die 3D-Bildgebung kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn die konventionelle zweidimensionale Röntgenuntersuchung in bestimmten Bereichen deutliche anatomische Abweichungen oder pathologische Veränderungen zeigt oder wenn anatomisch wichtige Strukturen in der Nähe der Implantatstelle röntgenologisch nicht sicher dargestellt werden können. Auch bestimmte Vorerkrankungen oder spezielle chirurgische oder prothetische Konzepte können den Einsatz der digitalen Volumentomographie rechtfertigen.

Quelle: DGI e.V. www.dginet.de